Schwangerschaftsmaske/Hyperpigmentierung

Ich werde oft nach dem Thema „Chloasma“ sprich Schwangerschaftsmaske gefragt. Wie ich damit umgegangen bin, ob ich dieses Problem selbst in meiner Schwangerschaft hatte und was man dagegen tun kann. Aber fangen wir mal mit den Fakten an, die für einige die ev. in der Kinderplanung stecken oder noch gar nichts über das Phänomen Schwangerschaftsmaske gehört haben, ganz interessant sein könnte.

Was ist Chloasma? 

Chloasma oder auch Schwangerschaftsmaske genannt, ist nichts anderes als eine harmlose Hyperpigmentierung die während der Schwangerschaft – in den meisten Fällen ab dem vierten Monat – auftritt. Diese tritt in Form braun-gräulicher, unregelmäßiger Flecken auf, die sich häufig an Stirn, Kinn und der Mundpartie befinden. Aber auch der Wangenbereich sowie andere Körperpartien können betroffen sein. Es ist also nichts anderes als eine befristete Pigmentstörung, die nach der Entbindung nachlässt und vollständig verblasst.

Ursache:

Während der Schwangerschaft produziert unser Körper verstärkt weibliche Hormone, also Östrogene, die auch die Melanin-Synthese erhöhen. Die Sonneneinstrahlung (auch an einem bewölkten Tag!!!) führt zu einer Überproduktion von Melanin und dies forciert die Entwicklung der sogenannten Chloasma. Auch körperfremde Hormone oder Medikamente können die Bildung von Chloasma hervorrufen.

Vorbeugung & Behandlung: 

Generell ist zu sagen, dass man intensive Sonneneinstrahlung in der Schwangerschaft meiden sollte und wenn man dies doch nicht ganz vermeiden kann oder möchte dann zu einem Sonnenschutz mit hohem LSF greifen (dies gilt aber auch für Nicht-Schwangere).

No-Go´s während der Schwangerschaft:

Bleichmittel wie Hydrochinon, Arbutin oder auch Koji-Säure mögen wirkungsvoll sein können aber langfristig die Haut schädigen und schwere Allergien auslösen. Auch Peelings, welche Substanzen wie AHA-, Glykol-, oder Salicylsäure enthalten sollten während der Schwangerschaft vermieden werden.

Persönliches:

Während meiner ersten Schwangerschaft hatte ich im Bereich der Schläfen sowie an den Augenlidern mit verstärkter Hyperpigmentierung zu kämpfen. Da ich gerade in der ersten Schwangerschaft sehr verunsichert und nicht experimentierfreudig war, ließ ich mir vom Arzt eine mineralische Sonnencreme ohne Nanopartikel empfehlen und auf Empfehlung div. Bekannten kaufte ich mir die Pflegeserie von „MamaMio“. Intensive Sonneneinstrahlung vermeide ich generell gern und somit hatte ich die Hyperpigmentierung gut im Griff. Auch jetzt, in meiner zweiten Schwangerschaft, verwende ich dieselbe Sonnencreme sowie Pflegelinie.

Hyperpigmentierung tritt allerdings nicht nur in der Schwangerschaft auf, welche Optionen stehen Dir also offen wenn Du darunter leidest?

Produkte mit folgenden Inhaltsstoffen:

  • Alphahydroxysäure(AHA) wird nicht nur von Dermatologen als chemisches Peeling eingesetzt, sondern ist auch gängiger Wirkstoff in vielen äußerlich anzuwendenden Cremes gegen Hyperpigmentierung.
  • Vitamin-C-Derivate haben sich bei Hyperpigmentierung als relativ wirksam erwiesen und werden häufig in Verbindung mit anderen Wirkstoffen eingesetzt.
  • Retinsäure  ist zwar als wirksam bekannt, jedoch kann die Säure Nebenwirkungen auslösen, unter anderem Irritationen und erhöhte Lichtempfindlichkeit (was bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung bereits ein Problem ist). Da möglicherweise ein Zusammenhang mit Geburtsfehlern besteht, wird Schwangeren und Stillenden von der Anwendung der Retinsäure abgeraten.

Die Pflegeserie von EUCERIN Even Brighter ist bei Personen mit Hyperpigmentierung (Voraussetzung NICHT schwanger) sehr zu empfehlen. Der Inhaltsstoff B-Resorcinol oder Butylresorcinol hemmt nachweislich die Melaninproduktion sodass nach bereits vier Wochen regelmäßiger Anwendung, die Aufhellung dunkler Flecken einsetzt.

Desweiteren:

  • Laserbehandlungen (Fraxel, Erbium-YAG-Laser) IPL-Laser
  • Chemisches Peeling, z. B. AHA
Anmerkung: Alle o.e. Optionen, Behandlungen etc sollten immer in Rücksprache mit Deinem behandelnden Arzt eingesetzt werden. Für diesen Beitrag wird keine Haftung übernommen. Die Informationen (außer mein persönliches Erlebnis) entstanden aus wochenlanger und intensiver Recherche.

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